Artikel lesen

04.06.2025

So hat mich meine Versicherung im Stich gelassen – trotz Vollkasko und schwerem Unfall

Veröffentlicht
So hat mich meine Versicherung im Stich gelassen – trotz Vollkasko und schwerem Unfall

Ich hatte im September 2024 einen schweren Unfall mit einem hochwertigen Fahrzeug.


Trotz Vollkasko, Airbagauslösung, Verletzung und vollständiger Dokumentation zog sich die Regulierung über neun Monate – ohne Zahlung, ohne Reaktion. Am Ende blieb nur noch der Klageweg.


Der Unfall – und die Hoffnung auf schnellen Schutz

Am 28. September 2024 kam ich bei nasser Fahrbahn von der Straße ab, fuhr frontal gegen ein Verkehrsschild und in eine Böschung. Die Airbags lösten aus, ich zog mir dabei eine Handverbrennung zu. Die Polizei war vor Ort und dokumentierte den Unfall. Die Versicherung schickte innerhalb einer Woche einen eigenen Gutachter, der den Schaden auf knapp 135.000 Euro bezifferte. Ich dachte: „Das ist eindeutig – das läuft jetzt seinen Weg.“


Dann begann das eigentliche Desaster

Etwa drei Wochen später kamen die ersten Rückfragen – scheinbar automatisierte Standardfragen, teilweise ohne Bezug zum Fall. Nachdem sich dieses Muster mehrfach wiederholte, schaltete ich einen Anwalt ein. Auch er erhielt im Abstand von mehreren Wochen jeweils nur einzelne, inhaltlich irrelevante Rückfragen – die wir jedes Mal beantworteten.


9 Monate später:

keine Zahlung, keine Entscheidung – nur der Klageweg

Als auch nach der finalen Fristsetzung meines Anwalts keinerlei Reaktion von der Versicherung kam – kein Bescheid, keine Ablehnung, kein Angebot – blieb uns keine Wahl: Wir mussten Klage einreichen. Bis heute, Stand Juni 2025, hat die Versicherung nicht ein einziges Mal Stellung bezogen. Jetzt heißt es: 1–2 Jahre auf einen Gerichtstermin warten – für einen Fall, der aus meiner Sicht von Anfang an eindeutig war.


Was bleibt, ist Wut – und die Motivation, andere zu warnen

Ich hätte nie gedacht, dass ein Versicherer mit einem klar dokumentierten Schaden, einem eigenen Gutachten und einer Verletzung so umgehen kann – mit totalem Schweigen. Hätte ich vorher gewusst, wie dieser Anbieter im Schadenfall wirklich agiert, hätte ich mich anders entschieden. Deshalb teile ich meine Erfahrung jetzt auf Regulierungs-CHECK – damit andere vorher wissen, worauf sie sich einlassen.


Fazit:

Ein schwerer Unfall. Eine dokumentierte Verletzung. Ein sechsstellig geschätzter Schaden. Und am Ende: 0 Euro Regulierung, 0 Kommunikation, 9 Monate Schweigen – und nun ein Gerichtsverfahren. Regulierungs-CHECK macht genau solche Fälle sichtbar – damit du vor dem Abschluss weißt, wem du im Ernstfall wirklich vertrauen kannst.

Kommentare

Diskussion
Chatbot Avatar

Milan

Dein Regulierungs-CHECK Assistent.

Vorschläge

Tippe auf eine Frage, um direkt zu starten.

Milan denkt nach